Workshop

Am Samstag, 8. Juni 2024 werde ich einen Schreibworkshop im Literaturhaus Basel halten. Ich bin ganz aus dem Häuschen. Zusammen mit dem afro- feministischen Kollektiv Cabbak www.cabbak.org wurde ich eingeladen, zwei Stunden zum Thema „Wer ist unsichtbar oder unerwünscht im Literaturbetrieb?“ zu gestalten. Und das am intersektionalen, feministisches Literatursymposium!

 

Heute bekam ich eine Mail von der Organisatorin. Ich rechnete schon gar nicht mehr damit.

Ich sah im Frühling 2023 den open call für das Symposium bei www.fairlesen.ch. Ich war grad voll mit meiner Masterarbeit beschäftigt und brannte für mein Thema „Menschen mit einer Behinderung in der Kinder- und Jugendliteratur“. Relativ spontan reichte ich einen Projektvorschlag ein.

Für das Thema brenne ich noch immer, jedoch wusste ich nicht mehr, was, bitte schön, ich zu solch einer Veranstaltung beitragen wollte? Ich hatte nur noch eine vage Ahnung von meiner Projektskizze.

Also kramte ich sie hervor. Und siehe da, meine Einleitung gefiel mir schon mal ganz gut: „Mein Fokus liegt vor allem auf Menschen mit einer Behinderung in der Kinder- und Jugendliteratur. Kommen sie vor? Welche Behinderungen werden gezeigt? Für welches Alter existieren Bücher? Welche Kriterien für die Darstellung von Menschen mit einer Behinderung gibt es in heilpädagogischen und literaturwissenschaftlichen Quellen? Wie können sie umgesetzt werden? Wie können stereotype Darstellungen vermieden und wie kann mit Klischees gespielt werden?“

Auch meine Ideen für einen Schreibworkshop fand ich wieder:

Idee 1:

Input über meine Arbeit, dann Erfahrungsaustausch zu den Themen:

  • Möglichkeiten, mit Klischees zu spielen
  • Die Wichtigkeit des persönlichen Bezugs zu Menschen, über die man schreibt, und Möglichkeiten, sie miteinzubeziehen

 

Idee 2:

Schreibworkshop zum Thema: „Schreiben über eine marginalisierte Gruppe, die mir am Herzen liegt (oder zu der ich gehöre)“.

 

Am Wochenende werde ich mit Olga Madjinodji telefonieren. Ich bin gespannt, was sie für Ideen hat. Der Fokus des afrofeministischen Kollektivs liegt bei den Themen Feminismus und Rassismus.

Wie wir das in zwei Stunden packen wollen? Und dann noch zweisprachig. (Vor dem Französisch habe ich im Moment so richtig Bammel!)

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

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